Vorstellung der Volontäre

Bis dato waren 33 Volontäre in Ngorika. Die Volontäre kamen aus  Deutschland, Niederlande, Österreich und Schweden.

Alina

AlinaAlina, 22 Jahre (Köln) Sportstudentin, Zeitraum: Mai- August 2015 Da sich mein Bachelorstudium langsam dem Ende nahte und ich auf jeden Fall nochmal was komplett Neues kennen lernen und machen wollte, beschloss ich mich bei Good Hope Centre e.V. zu bewerben. Durch mein Studium war ich vor allem daran interessiert, wie der Sportunterricht in einem Entwicklungsland, wie Tansania, aussieht. Eine komplett neue Kultur kennen zu lernen und  die Menschen mit meiner Hilfe zu unterstützen, waren weitere Gründe für meine Bewerbung. Für mich waren die 3 Monate, in denen ich in Ngorika/ Kikatiti gelebt und gearbeitet habe ein riesen Abenteuer. Ich kann sagen, dass ich keine einzige Minute bereue dort gewesen zu sein und ich viele neue Erfahrungen gesammelt, beeindruckende Orte und Tiere  gesehen und ein komplett anderes Leben und eine neue Kultur kennengelernt habe. Die Lehrer, die Betreuer und vor allem die Kinder sind mir sehr ans Herz gewachsen, da sie für mich wie eine Familie waren. Ich habe von ihnen gelernt, dass man auch mit wenigen Dingen ein zufriedenes Leben führen kann und es war schön zu sehen, wie glücklich, fröhlich und aufgeschlossen die Kinder, trotz der schwierigen Lebenssituationen, waren.  

Christine

Volontärin Christine Nach dem Abitur die Welt entdecken, eine andere Kultur kennenlernen und Menschen zu helfen, das waren die Gründe, die mich dazu bewegten, in dem Kinderheim des "Good Hope Centre" zu arbeiten. Die Zeit, die ich dort verbringen durfte, war die aufregendste, spannendste und zugleich lehrreichste meines bisherigen Lebens. Die Menschen in Tansania habe ich als besonders warmherzig und gastfreundlich erlebt, schlecht gelaunte Menschen dagegen sind mir nicht begegnet 😉 Der feste Glaube der Menschen hat mich von Anfang an sehr fasziniert. Obwohl sie mit dem Nötigsten zurechtkommen müssen und teilweise große Schicksalsschläge erlitten haben, hindert es sie nicht daran, an Gott festzuhalten und ihm blind zu vertrauen. Die Arbeit mit den Kindern hat mich sehr bereichert und ich bin mir sicher, dass ich mehr von den Kindern lernen konnte, als sie von mir. Die Fröhlichkeit, der Lebensmut, die Herzlichkeit und die Liebe, die die Kinder ausströmen, ist kaum zu fassen, bedenkt man ihre tragische und traurige Vergangenheit. Umso schöner ist es, dass die Kinder in dem Heim nun einen sicheren Hafen gefunden haben, der Ihnen hilft, das Vergangene zu verarbeiten und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Ich habe in den 4 Monaten unfassbar viel gelernt, über mich selbst, über Menschen, über eine andere Kultur und über das Leben. Nach meiner Rückkehr habe ich verschiedene Aktionen geplant und durchgeführt, um Menschen in meinem Umfeld auf die Lebensumstände in Afrika zu sensibilisieren und Spenden für das Heim zu sammeln.

Susanne, 40 Jahre

Volontärin SusanneIn der Zeit vom 15. Oktober 2011 bis 15. Januar 2012 war ich im "Happy Watoto Home" in Ngorika/Tansania. Warum ich als Volontärin arbeiten wollte? Ich wollte raus aus der hektischen Agenturwelt und mit Kindern arbeiten. Einfach mal was Sinnvolles tun. Einen pädagogischen Hintergrund habe ich nicht, bastle und spiele aber sehr gerne. Das Besondere an meiner Zeit mit den "Happy Watoto" war, dass ich sehr viel mehr mitgenommen habe, als ich geben konnte. Es sind die ganz kleinen Dinge, die Glücklichsein bedeuten. Nach meiner Rückkehr entschloss ich mich, ehrenamtlich für Good Hope Centre e.V. tätig zu werden und kümmere mich bis heute u.a. um die Volontär-Koordination.  

Ann-Karin, 21 Jahre (Schweden)

Student, going to be a teacher, 25th of August 2013 - 30th of October 2013 There were so many reasons for me to work as a volunteer. I wanted to discover myself in a new situation. And I wanted to meet new friends and work in a culture different from Sweden. There is no right or wrong. Just different ways to see tings or different views on what is worth focusing on. Everyone have a different focus.

Justine, 27 Jahre (Münster)

30. August bis 15. Dezember 2013 in Ngorika Volontärin JustineDurch mein Studium (Lehramt für die Grundschule) hatte ich die Möglichkeit für mindestens 3 Monate ins Ausland zu gehen. Da ich schon immer gerne einmal das Leben abseits unserer vertrauten europäischen Welt kennenlernen wollte, hatte ich so nun die große Chance dazu. Da mir die Arbeit mit Kindern besonders große Freude macht und mir durch eine Bekannte, die selbst zuvor vor Ort war, sehr viel Positives vom Happy Watoto Home berichtet wurde, war ich umso erfreuter von der Zusage als Volontärin arbeiten zu können, zu hören. Den Kindern etwas beizubringen, aber auch selbst etwas von den Kindern und Mitarbeitern des Happy Watoto Homes und allen weiteren neuen Bekanntschaften zu lernen, war für mich ein großer Anlass in dieses ferne und doch so wunderschöne Land zu reisen. Aus meiner Zeit im Happy Watoto Home habe ich sicherlich mitgenommen, das man auch mit wenigen Dingen ein zufriedenes Leben führen kann. Zu sehen, wie fröhlich die Kinder sind und wie dankbar und interessiert sie sind, macht einen selbst umso glücklicher. Auch wenn es oftmals kleine Dinge waren, wie gemeinsame Gespräche oder Mau-Mau-spielen, so waren es oft genau diese Momente die sehr intensiv waren und die in Erinnerung bleiben werden. Etwas ganz Besonderes gab es nicht, die ganzen 3,5 Monate waren das ganz Besondere und ein großes Abenteuer. Ich habe eine faszinierende Kultur kennengelernt, neue Erfahrungen gesammelt und neue Freundschaften geschlossen. Deshalb kann ich es jedem ans Herz legen, irgendwann mal eine Reise nach Tansania zu machen.

Ramona, 26 Jahre (Weil der Stadt)

Grundschullehrerin, Oktober 2013 bis Januar 2014 Volontärin RamonaSchon während meinem Studium wollte ich gerne für einige Zeit ins Ausland. Schnell war mir dann aber klar, dass ich nicht „einfach“ nur Urlaub machen wollte. Ich wollte das Land und die Menschen vor Ort intensiver kennenlernen und im besten Fall noch etwas für sie tun und sie unterstützen. Als große und kleine Schwester, als Trainerin im Sportverein und als Praktikantin in verschiedenen Schulen konnte ich viel Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sammeln. Dabei lagen mir die scheinbar schwächeren und vernachlässigten Kinder besonders am Herzen, was wohl mit ein Grund war, in einem Kinderheim arbeiten zu wollen. Tansania war dabei schon sehr lange das Land meiner Träume 🙂 Realisierbar wurde es dann nach dem Studium, zum Überbrücken der Zeit vor dem Referendariat. Mitgenommen habe ich vor allem eines: Es hat sich gelohnt und auch wenn ich nur drei Monate vor Ort war, hat es mich und mein Leben verändert. Mehr als zuvor, ist mir nun immer wieder bewusst, was ich alles habe und ich lege noch weniger Wert auf die materiellen Dinge des Lebens. Dafür möchte ich nun auch im Nachhinein etwas für das Heim, die Schule und die Kinder vor Ort tun. Durch meinen Beruf als Lehrerin sehe ich die Chance langfristig immer wieder kleine Aktionen rund um Tanzania zu starten und in diesem Zuge z.B. Spenden zu sammeln. Das Schönste vor Ort war für mich, mit den Kleinen aus Kikatiti zu spielen und zu kuscheln und ihnen ganz neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung näher zu bringen (Spiele, Basteleien, Plätzchen backen). Besonders faszinierend war dabei immer wieder, wie wenig den Kindern zum glücklich sein reicht. Da könnten sich so viele Menschen ein Beispiel nehmen.

Cindy, 21 Jahre (Filderstadt)

Schulabgängerin und zukünftige Lehramt-Studentin volontaere-cindyMein Volontariat ging 1 Jahr (Oktober 2013 bis September 2014). Ich wollte nach der Schule etwas anderes erleben und mit Kindern zusammen arbeiten, Spaß haben und sie glücklich machen. Ich habe mir die Fröhlichkeit und Gelassenheit der Kinder und Tansanier mitgenommen, viele schöne Erinnerungen und Erlebnisse werden mich dieses Jahr nie vergessen lassen. Ich habe neue Freundschaften geknüpft und ein zweites Zuhause gefunden! Ich bin viel gelassener, ruhiger und offener geworden und hoffe mir diese Eigenschaften beibehalten zu können. Jeder Tag war besonders und unvergesslich und ich hoffe so oft es geht die "Happy Watotos" besuchen zu können.  

Verena, 25 Jahre (Delbrück)

Lehramts-Studentin für Mathe, Englisch, Religion volontaere-verenaIch habe vom 30. Mai bis zum 30. Juli 2014 bei den Happy Watotos in Tansania gelebt und eine unvergessliche Zeit mit den Kindern gehabt. Mit der Organisation „Good Hope“ konnte ich meinen langersehnten Wunsch, als Volontärin nach Afrika zu reisen, realisieren. Nach meinem Lehramtsstudium war es die beste Entscheidung nach Tansania zu reisen, um dort in einer Schule zu arbeiten, die Kinder beim Lernen zu unterstützen, mein methodisches Wissen an die Lehrer weiterzugeben und hierbei wertvolle Erfahrungen für meinen späteren Beruf als Grundschullehrerin zu sammeln. Auch wenn die Zeit im Nachhinein sehr kurz war und schnell verging, war es eine Zeit, die prägend und sehr aufregend war. Der Zusammenhalt bei den Happy Watotos und den Menschen in Tansania, ihre Lebensfreude, Herzlichkeit und Aufrichtigkeit, waren besonders beeindruckend und haben mir gezeigt, wie wichtig diese Werte eigentlich sind.

Julia, 27 Jahre (Heidelberg)

Studentin "Soziale Arbeit", Zeitraum: 28. August - 09. Dezember 2014 Volontärin JuliaIch wollte mein Praxissemester im Ausland absolvieren um ein anderes Leben, eine andere Kultur und Religion kennen zu lernen. Auch hatte ich das Bedürfnis dort zu arbeiten, wo Hilfe dringend gebraucht und angenommen wird. Es war die beste Zeit in meinem bisherigen Leben. Ich konnte in ein anderes Leben und eine ganz andere Kultur eintauchen. Ich bin Menschen begegnet, die nichts hatten, die von Krankheit betroffen waren und die unter den widrigsten Bedingungen lebten. Trotzdem war man bei diesen Menschen jederzeit willkommen. Sie waren dankbar um jedes Wort und jede Hilfe die sie bekommen konnten. Das Besondere an meinem Aufenthalt waren auf der einen Seite die Kinder, die ich so schnell in mein Herz geschlossen hatte. Zum Anderen aber auch die Familien und Menschen außerhalb des Heims. Einen Einblick in diese Kultur und das Leben bekommen zu haben, war für mich eine Bereicherung. Für jeden kleinen Schritt den ich dort erreichen konnte (HIV-Class, HIV-Workshop, Elternarbeit, Arbeit mit den Kids) bin ich dankbar.